AGB Stand 22.09.24
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Die Fastenwanderei
1. Anmeldung, Vertrag und Leistung
Der Vertrag zwischen dem Teilnehmer und der Fastenwanderei kommt durch Anmeldung für den Kurs bei der Unterkunft oder bei der Fastenwanderei zustande.
Der Umfang der vertraglichen Leistung und die Höhe der Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des Angebots sowie aus der schriftlichen Buchungsbestätigung.
Bei Abweichung zwischen den Angaben des Angebots auf der Internetseite und der Buchungsbestätigung gelten die Angaben der Buchungsbestätigung. Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Programmänderungen (z.B. wetterbedingt) begründen keine Ersatzforderungen.
2. Zahlungs- und Stornierungsbedingungen
Mit dem Erhalt der Buchungsbestätigung ist Ihre Buchung verbindlich.
Der vollständige Rechnungsbetrag des gebuchten Arrangements ist spätestens bei Anreise zu begleichen.
Ein Rücktritt durch den Teilnehmer muss immer schriftlich bei der Fastenwanderei erfolgen.
Bei Rücktritt bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50,00€ Stornierungsgebühren fällig.
Bei Rücktritt bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50% des gesamten Rechnungsbetrages fällig. Bei späterem Rücktritt ist der gesamte Rechnungsbetrag fällig.
Es ist zu jeder Zeit möglich, eine Ersatzperson zu stellen, soweit diese die gesundheitliche Voraussetzung für die Teilnahme erfüllt.
Fällt eine Veranstaltung wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von sechs Teilnehmern aus, wird der Teilnehmer umgehend darüber informiert und erhält die bereits geleistete Zahlung in voller Höhe zurückerstattet.
Im Falle, dass der Veranstalter eine Buchung aus eigenem Verschulden absagen muss, hat er die Teilnehmer davon in Kenntnis zu setzen, außerdem werden alle bereits geleisteten Zahlungen in voller Höhe zurückerstattet. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Ansprüche.
Bei einer Krankschreibung des Fastengastes besteht kein Schadensanspruch gegenüber dem Veranstalter. Es wird eine Reiserücktrittsversicherung empfohlen!
Die Stornierungsbedingungen der Unterkunft sind bei der Unterkunft zu erfragen.
3. Haftungsausschluss und Verjährung
Das Fastenwandern dient der Gesundheitsvorsorge und richtet sich ausschließlich an gesunde Menschen. Es ist ein „Fasten für Gesunde“ und wird von ausgebildeten Fastenleiterinnen (eine davon medizinisch geprüft) durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Fastenangebot um Wissensvermittlung und keine Therapie oder Behandlung handelt. Demzufolge gibt es keine ärztliche Betreuung.
Voraussetzung für die Teilnahme beim Fastenwandern ist somit die gesundheitliche Eignung des Teilnehmers für das Fasten und das Wandern (täglich ca. 3-4 Stunden). Diese Eignung wird vor Ort nicht überprüft.
Jeder Teilnehmer erklärt mit der Anmeldung, dass er gesund ist (insbesondere nicht an einer Essstörung, an krankhaftem Über- oder Untergewicht, Diabetes Typ 1, fortgeschrittenen Herzerkrankung, Nieren- oder Leberinsuffizienz leidet, eine Suchtkrankheit oder schwere psychische Erkrankung hat, schwanger ist oder stillt), in eigener Verantwortung an der Fastenwoche teilnimmt und über 18 Jahre als ist. Im Zweifel hat er seinen Arzt zu konsultieren und ggf. ein Unbedenklichkeitsattest vorzulegen. Insbesondere wenn folgende Medikamente dauerhaft eingenommen werden: Blutverdünner, Blutdrucksenker, Insulin, Ibuprofen, Psychopharmaka, Kontrazeptiva oder Medikamente, die den Wasserhaushalt beeinflussen.
Der Veranstalter haftet im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht. Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, die durch Fremdleistungen entstehen, oder die sich aus der Unterbringung des Vertragspartners ergeben. Hierfür haftet der Fremdleister entsprechend seinen Geschäftsbedingungen. Die Haftung für begründete Schadensersatzansprüche ist die doppelte Höhe des gesamten Rechnungsbetrages abzüglich der Übernachtungskosten. Risiken, die sich aus der Teilnahme an Wander- und Fahrradtouren, Teilnahme am Yoga oder Frühsport, Besuch der Sauna, o.ä. ergeben, sind von der Haftung ausgeschlossen.
Jeder Teilnehmer/in erklärt mit der Anmeldung, dass er/sie die volle Verantwortung für das eigene Handeln während der gesamten Veranstaltung trägt. Ansprüche des Teilnehmers verfallen einen Monat nach dem Kursende. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.